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Sämtliche Standorte des Lebensministeriums nun umweltzertifiziert

Berlakovich: Wir sind Beispielgeber für andere Ministerien und Bundesstellen


Wien. Als erstes österreichisches Ministerium hat das Bundesministerium für Land- und Forstwirtschaft, Umwelt und Wasserwirtschaft alle seine Bürostandorte in Wien einer erfolgreichen Umweltprüfung unterzogen. Das Umweltmanagementsystem für die fünf Standorte wurde gemäß den Vorgaben des europäischen Auditsystems EMAS (Eco Management and Audit Scheme) von externen Gutachtern geprüft und zertifiziert. Die Eintragung ins europäische EMAS-Register ist vor wenigen Tagen erfolgt.


"Die Menschen, die im Lebensministerium arbeiten, haben nicht nur beruflich mit Umwelt und Nachhaltigkeit zu tun. Ihnen ist gelebter Umweltschutz im Alltag auch ein persönliches Anliegen. Sonst wäre dieses erfreuliche Ergebnis gar nicht möglich gewesen. Ich würde mir wünschen, dass auch die anderen Ministerien und Verwaltungseinrichtungen des Bundes unserem Beispiel folgen", sagte Umweltminister Nikolaus Berlakovich.


Erster EMAS-geprüfter Standort war im Jahr 2000 das Haus Stubenbastei 5. 2004 bzw. 2005 folgten die Standorte Marxergasse 2 und Stubenring 12. Nun kamen mit den Adressen Stubenring 1 und Radetzkystraße 2 auch die übrigen Zentralstellen-Standorte des Ministeriums hinzu.


Ziel von EMAS ist die beständige Verbesserung des betrieblichen Umweltschutzes und der Umweltleistung. Außerdem trägt es dazu bei, den Material- und Energieverbrauch zu senken, Emissionen zu verringern und unnötige Kosten zu vermeiden. Ein überprüfbares Umweltmanagementsystem, eine Umwelterklärung und eine regelmäßige Leistungsbewertung bilden dafür die Basis.


So hat das Lebensministerium beispielsweise im Jahr 2011 den Verbrauch von Fernwärme um 15 %, von Papier um 20 % und von Wasser um 8 % gesenkt. Das bedeutete eine Einsparung von 33.247 Euro. Zur Umweltleistung trägt auch eine hauseigene Photovoltaik-Anlage bei, die im Vorjahr 19.495 Kilowattstunden Ökostrom für das Regierungsgebäude am Stubenring 1 geliefert hat.


Derzeit sind in Österreich über 250 Betriebe und Organisationen an rund 690 Standorten ins EMAS-Register eingetragen. Damit liegt Österreich in Bezug auf die Einwohnerzahl EU-weit an erster Stelle.


Am 19. und 20. Juni fand in Wien die jährliche EMAS-Konferenz statt. Das Motto lautete "Zero emission - von der Vision zur Praxis".

Quelle und weiterführende Informationen:

Barbara Frank, Assistentin Presse und Öffentlichkeitsarbeit

http://www.emas.gv.at